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Hilfreiche Hinweise

Nachstehende Tipps und Hinweise sollen Ihnen das Wohnen in Ihren vier Wänden erleichtern, die Erhaltung des vorhandenen Inventars unterstützen sowie bei eventuellen Fragen und Problemen hilfreiche Lösungen anbieten. Denn die richtige Benutzung und Wartung der Fixinstallationen ist die beste Voraussetzung für ein angenehmes Wohnen.
Nachstehende mietrechtliche und vertragliche Bestimmungen geben Ihnen Information über die richtige Pflege und Wartung. 

Durchlauferhitzer

Gastherme, Durchlauferhitzer oder Boiler in Ihrer Wohnung sollten einer regelmäßigen Wartung durch eine kompetente Firma unterzogen werden. Eine regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer des Gerätes erheblich und gewährleistet eine sicher Funktion. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass laut ÖNORM die Boilersicherheitsgarnitur jährlich zu überprüfen ist.

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Energiespartipps

Neben richtigem Heizen und Lüften haben wir für Sie einige Tipps zum Energiesparen im Haushalt zusammengestellt, die die Umwelt und auch Ihre Geldbörse schonen.

So helfen zum Beispiel neue Haushaltsgeräte beim Energiesparen:

Waschmaschine: Die jährliche Betriebskostenersparnis einer neuen Waschmaschine bei wöchentlich drei bis vier Waschgängen beträgt aufgrund des reduzierten Wasser- und Stromverbrauchs bis zu 145 Euro.

Geschirrspüler: Ein Geschirrspüler der neuen Generation braucht im Durchschnitt 50% weniger Strom und 70% weniger Wasser. Bei wöchentlich sieben Spülgängen bringt das eine Ersparnis von bis zu 72 Euro pro Jahr.

Kühlschrank: Neue Kühlschränke sind umweltfreundlich und verbrauchen mehr als 40% weniger Strom. Dies entspricht einer Betriebskostenersparnis von 32 Euro pro Jahr.

E-Herd: Die neuen Elektroherde verbrauchen bis zu 25% weniger Strom. Das spart jährlich 22 Euro an Betriebskosten.

Auch der Stand-by-Betrieb von elektrischen Geräten schlägt sich bei der Stromabrechnung nieder. Daher empfehlen wir Ihnen, Ihre TV-Geräte, Stereoanlagen u.a. auszuschalten und nicht im Stand-by-Betrieb zu halten, wenn diese nicht in Verwendung sind.

Energiesparen lohnt sich – und schont nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihr Geldbörsel!

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Fenster

Auch Fenster, gleichgültig, ob aus Holz oder Kunststoff, bedürfen einer regelmäßigen Wartung. Bewegliche Teile sind einmal jährlich mit im Fachhandel erhältlichen Mitteln zu schmieren.

Hinweis – Reinigung und Wartung von Fenstern:
Die Drehkippfenster sind mit einer Fehlbedienungssperre und Spaltlüftungsstellung ausgestattet. Einmal jährlich sind bei allen Kunststoffaußenwandelementen folgende Pflegemaßnahmen erforderlich:

  • Fetten aller Schließteile und Verriegelungszapfen sowie der Führungsschlitze und Verriegelungsteile der Drehkippschere mit technischer Vaseline oder Stauferfett
  • Ölen aller Führungsschlitze und der darunterliegenden Führungsstange mit nicht zu dickflüssigem Öl (Nähmaschinenöl), ebenso die Wippe der Fehlschaltsicherung sowie die Scherenlagerbolzen und die Ecklagergelenke.

Die Oberfläche der Profile soll mindestens zweimal jährlich mit üblichen, nicht aggressiven Haushaltsreinigern (ohne Scheuermittel) gereinigt werden.
Sollte nach der Gewährleistung eine Nachregulierung erforderlich sein (üblicherweise erst nach langjährigem Gebrauch), empfehlen wir Ihnen, diese Arbeiten durch einen Fachmann ausführen zu lassen.

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Parkettböden

Sollte in Ihrer Wohnung Parkettboden verlegt sein, handelt es sich um „lebendes“ Material. Eine regelmäßige Pflege zum Schutz der Versiegelung mit hiefür geeigneten Mitteln ist erforderlich. Bitte verwenden sie nur im Fachhandel erhältliche Pflegemittel.

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Richtig Heizen und Lüften

Wirksame Tipps zur Schimmelvermeidung

Grundsätzlich sich Schimmelpilze überall vorhanden. Die Sporen brauchen aber ein "spezielles Klima", um sich weiter auszubreiten. Besonders in den  Wintermonaten kann es zu Problemen mit Schimmelpilzen kommen. Richtiges Lüften und Heizen kann die Ausbreitung von Schimmel jedoch verhindern.

Hohe Luftfeuchtigkeit, Temperaturen zwischen 0 und 4 Grad an der Maueroberfläche sowie feuchte Nährboden aus organischen Stoffen (Tapeten, Farben, Kleistern) begünstigen die Entstehung von Schimmelpilzen. In bewohnten Räumen entsteht Wasserdampf und dadurch hohe Luftfeuchtigkeit durch die Atmung, Verdunstung durch Zimmerpflanzen, Wäschetrocknen, Dampfbügeln, Kochen, Duschen usw..Wenn die Raumluft diese Feuchtigkeitsmengen nicht aufnehmen kann, kommt es zur Kondensation der warmen Luft an den kühleren Wandoberflächen.

Beispiele für Kondensation sind beschlagene Spiegel oder Fenster. Dieses Kondenswasser in Verbindung mit gelösten Inhaltsstoffen von Farben, Tapeten oder Staub aus der Raumluft bilden den idealen Nährboden für Schimmelsporen.

Grundsätzlich enthält unsere Raumluft immer auch Pilzsporen, die sich ähnlich wie Staub auf Wänden oder Einrichtungsgegenständen absetzen. Auf trockenen Flächen können sich die Sporen jedoch nicht fortpflanzen. Erst in Verbindung mit Feuchtigkeit beginnen die Sporen zu wachsen.

Nur durch richtiges Heizen und Lüften kann der Schimmelbildung vorgebeugt werden.

 Richtiges Heizen

  • beim täglichen Stoßlüften (ca. 5 Minuten) ist das Heizungsthermostat zu schließen
  • Außerhalb der Lüftungszeiten Fenster geschlossen halten.
  • Fenster nicht kippen: Bei gekippten Fenstern geht ständig Wärme verloren, was zum Anstieg der Heizkosten führt!
  • Heizkörper nicht hinter Vorhängen "verstecken": Dadurch haben Heizkörper eine 10 %, hinter Verkleidungen sogar eine 15 - 30 % geringere Leistungsabgabe.
  • Die Heizung nachts oder bei Abwesenheit tagsüber nicht ganz abdrehen, um ein Abkühlen der Außenwände zu verhindern. Dadurch wird die hohe Wärmedämmung durch eine warme und auch trockene Wand erhalten. Feuchte Wände haben eine sehr reduzierte Wärmedämmung (bis zu 50 %).
  • Zugedrehte Heizkörperventile in einem Raum können das Erreichen der Raumtemperatur im Nebenraum verhindern! Daher möglichst alle Heizkörper in Betrieb lassen.

Beachten Sie, dass jedes Grad Celsius höhere Raumtemperatur die Heizkosten um ca. 4 % erhöht. Ideale Raumtemperaturen sind: 

Wohnzimmer:+ 22°C
Schlafzimmer: + 20°C
Küche:+ 20°C
Badezimmer:+ 24°C

Richtiges Lüften

Beim Lüften macht man sich eine spezielle Eigenschaft der Luft zunutze: Warme Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen als kalte Luft. Deshalb wird beim Lüften warme, feuchte Luft gegen kalte, trockene Luft ausgetauscht.
Dabei gilt: je kälter die Außenluft und je wärmer die Innenluft ist, desto kürzer muss gelüftet werden. Daher muss in der Übergangszeit (Frühjahr und Herbst) häufiger gelüftet werden als im Winter, da der Temperaturunterschied nicht so hoch ist.

  • Regelmäßiges Querlüften, damit die gesamte Luft der Wohnung oder Zimmer ausgetauscht wird. Lieber mehrmals täglich kurz lüften (5 - 10 Minuten bei vollständig geöffnetem Fenster). Lüften Sie die gesamte Wohnung täglich mindestens 2 x.
  • Je kälter es ist, desto kürzer kann gelüftet werden. In der Übergangszeit (Frühjahr/Herbst) häufiger Lüften als im Winter.
  • Schlafzimmer und Bad besonders sorgfältig lüften.
  • Fenster außerhalb der Lüftungszeiten geschlossen halten.
  • Feuchtigkeit in Küche und Bad nach außen "weglüften".
  • Zwischen dem Lüften wird bei geschlossenen Fenstern die Luft erwärmt. Die erwärmte Luft nimmt ein Maximum an Feuchtigkeit auf, die dann durch einen kompletten Luftwechsel wieder abtransportiert wird.
  • Wärmere und feuchte Luft sollte  nicht in ungeheizte und kühlere Räume geleitet werden, da sich dort durch Abkühlung Kondensat bildet (Türen solcher Räume geschlossen halten und beheizen.)
  • Möbel an kalten Außenwänden sollten mit Abstand zur Mauer montiert werden. Damit wird für Hinterlüftung gesorgt und Schimmel vermieden.

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Sanitärinstallationen

Die Wasserrohrleitungen in der Wohnung sind teilweise aus Kunststoff. Daher ist Vorsicht bei Bohrarbeiten geboten! Anschlussarbeiten für Abwäsche und Waschmaschine sollten nur von Fachkundigen durchgeführt werden.
In einem Großteil der Wohnungen sind Unterputzventile zur Wohnungsabsperrung vorhanden (WC, Bad, Küche oder Abstellraum), die im Notfall oder bei längerer Abwesenheit geschlossen werden können. Filter von Ventilatoren sind je nach Verschmutzungsgrad zu reinigen oder zu tauschen.

Die Perlatoren (Siebe) bei den Amaturen können, wenn kein gleichmäßiger Luftperlwasserstrahl mehr gegeben ist, in Haushaltsessig gelegt (einige Stunden) und mittels Bürstchen wieder gereinigt werden.

Hinter den verchromten Abdeckplatten in Ihrer Wohnung befinden sich entweder das Absperrventil, der Badewannensifon, das Putzstück und die Sifonschleife für den Küchenentlüftungsstrang oder Rohrkupplungen für den Übergang von Wand- auf Bodenleitungen (Druckleitungen/Wasser).

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Verfugungen

Die Dehnfuge bei der Badewanne und am Boden ist eine dauerelastische Fuge und muss daher von Zeit zu Zeit von Ihnen kontrolliert werden. Bei Undichtheit veranlassen Sie bitte selbst auf eigene Kosten die Reparatur. Bitte nehmen Sie dies Kontrolle auch im Sinne Ihrer Nachbarn nicht auf die leichte Schulter!

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Wasseranschlüsse

Bitte beachten Sie, dass bei der Waschmaschine oder dem Geschirrspüler die Wasserzufuhr unmittelbar nach jedem Gebrauch direkt beim Wasserauslass abgesperrt werden muss. Beim Platzen des Anschlussschlauches kommt es sonst zu großen Schäden, die auch Ihren Nachbarn treffen können.

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